Cara Roberta. Ein Briefwechsel
Cara Roberta.
Aus der Not eine Freude, aus der Distanz in den Dialog – grenzüberschreitende Briefwechsel von Autorinnen und Autoren gehen im Auftrag des zukünftigen Literaturhauses Vorarlberg an den Start.
Nachdem diverse analoge Veranstaltungen im zukünftigen Literaturhaus Vorarlberg abgesagt werden mussten, verlagert sich auch hier der Fokus auf andere Formen des Austausches. Fünf Wochen lang werden Roberta Dapunt und Christoph Linher sowie Yannic Han Biao Federer und Carlos Peter Reinelt miteinander in einen Briefwechsel treten. „Länder- wie auch Sprachgrenzen gilt es dabei zu überschreiten und neben all den Tagebuchstimmen, die derzeit das Internet beherrschen und die Literaturlandschaft prägen, gibt dieses Format dem Dialog einen Raum und stellt den Betrachtungen der aktuellen Situation ein Du zur Seite, das eine Reaktion erfordert.
Der Lustenauer Schriftsteller Carlos Peter Reinelt, Förderungspreisträger Rauris 2016, flog mit einem der letzten Flieger nach Tokio, um ein Studienprojekt zu beginnen und sitzt inzwischen auch dort in einer Ausgangssperre, während sein Briefpartner Yannic Han Biao Federer in Köln lebt und arbeitet. Er erhielt den Preis der Wuppertaler Literatur Biennale 2018 und den 3sat-Preis 2019.
Die Preisträgerin des renommierten „Premio Letterario Internazionale Viareggio Rèpaci 2018 per la Poesia“ Roberta Dapunt lebt in Alta Badia, Italien und schreibt auf italienisch und ladinisch. Ihre Texte werden von dem auf Literatur spezialisierten Übersetzer Werner Menapace ins Deutsche übertragen und danach an den Bludenzer Schriftsteller Christoph Linher übergeben, dessen Antwort wieder in die Übersetzung kommt, die in der Hand der Literatur-Übersetzerin Alma Vallazza liegt. Christoph Linher konnte im Jahr 2015 den Literaturpreis des Landes Vorarlberg in Empfang nehmen und lebt derzeit in Vorarlberg.
CARA ROBERTA. ist ein Kooperationsprojekt des Literaturhauses Liechtenstein und Literatur.ist


